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Die dgs e.V. unterstützt europaweite Befragung


Interventionen bei Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen

Mittwoch, 05.07.2017, 16:33

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Erhalt der Chemnitzer Sprachheilschule "Ernst-Busch" Klasse 1 ...

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Internationale Konferenz in Berlin


„Inklusion-Bildung-Schule: Analysen von Schulstrukturentwicklu...
Preis "Gute Sprache" 2016
Quelle: www.metzelder-stiftung.de

Was im November 2013 im hessischen Langen  startete, fand im Dezember 2014 in Essen sein Ende: Mit Unterstützung der Bundesliga-Stiftung ging Christoph Metzelder mit dem Buch „Jojo kommt ins Team – Camp Castle“  auf deutschlandweite Lesereise und animierte während dieser Zeit mehrere hundert Kinder, sich mit ihren Stärken und Talenten auch sprachlich auseinanderzusetzen.

 
Nach Stationen in Berlin, Ahlen/Westfalen, Oelde, Paderborn, Stuttgart, Baden-Baden, Burgsteinfurt, München und Frankfurt, führte die letzte Reiseetappe nach Essen-Kupferdreh. Während der dreistündigen Lesung entdeckten die Kinder gemeinsam mit Christoph Metzelder die geheimnisvolle Burg „Camp Castle“, konnten Fragen stellen und standen im direkten Dialog mit den Protagonisten.  Im anschließenden praktischen Teil erkundeten die Mädchen und Jungen in Kleingruppen die Talentbereiche „Sprache“, „Kreativität“, „Räumliches Denken“, „Logisches Denken“ und „Musikalität“ und präsentierten ihre Ergebnisse auf der großen „Camp Castle Bühne“. Highlight jeder  Lesung war natürlich das Coaching von „Metze“ im Talentbereich “Sport” und das gemeinsame Torwandschießen.

  
Vor dem Hintergrund der derzeitigen Flüchtlingsströme nach Europa und dem dadurch sich leider schnell einstellenden Symptom der Ausgrenzung einzelner kommt dem Buch `Jojo kommt ins Team` und dem Projekt der durchgeführten Lesereise nachträglich noch eine ganz besondere Bedeutung zu.

Die `schriftsprachliche Darstellung` der Geschichte einerseits und die `spontansprachliche Auseinandersetzung` mit den Kindern andererseits waren deutlich geprägt durch Wertschätzung, Toleranz und gegenseitigem Respekt.  Dass die Kommunikation zudem in einer kindgerechten, vorbildhaften Sprache umgesetzt wurde, war äußerst beeindruckend.

 
Aus diesem Grunde möchte die Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs), Herrn Christoph Metzelder, Frau Karin Helle und Herrn Claus-Peter Niem den Preis `Gute Sprache 2016` verleihen.

Preis "Gute Sprache" 2014

Der Preis für "Gute Sprache 2014" geht in diesem Jahr an die LOGO-Redaktion des KIKA für die Kindernachrichtensendung "logo! Die Welt und ich".

Immer wieder gelingt es LOGO-Redaktion , komplexe politische Themen und Sachverhalte ebenso wie gesellschaftspolitische oder wissenschaftliche Fachbegriffe einfach, anschaulich und vor allem kindgerecht in vorbildhafter Sprache zu erklären. Ergänzt wird das gesprochene Wort durch übersichtlich gestaltete, „sprechende“ Grafiken und Animationen. Beides – kindgerechte Sprache und Visualisierungen – sind Techniken, die sprachliches Lernen optimal unterstützten können.

Diese Techniken werden sowohl in der sprachheilpädagogischen und 

therapeutischen Arbeit bei Kindern mit sprachlichem Förderbedarf eingesetzt, als 

auch in den Bereichen der sprachlichen Bildung oder der Sprachförderung in 

Kindergarten und Schule. Die Sendung „logo! Die Welt und ich“ steht somit 

beispielhaft für das Anliegen der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik und die Idee des Preises „Gute Sprache“.
 

Der Preis selbst ist aus Bergkristall und Rosenquarz gefertigt und wird von dem Bundesvorsitzenden Gerhard Zupp zusammen mit Hans-Ulrich Pauly, dem Meister für Edelstein-Gravuren, an den Chefredakteur des LOGO-Teams - Herrn Markus Mörchen - überreicht.

In seiner Dankesrede spielt Herr Mörchen unter anderem einen Videobeitrag ein, in dem sich die Nachrichtensprecherin in einer "quasi Liveschaltung" stellvertretend für das ganze Team der LOGO-Nachrichten für den Preis bedankt.
 

Der dgs-Bundesvorsitzende, Herr Gerhard Zupp, überreicht den Preis an den Chefredakteur "logo! Die welt und ich.", Herrn Markus Mörchen

 


Preis "Gute Sprache" 2012

Videobericht zu den Preisträgern

Bläck Fööss und das Schulamt für die Stadt Köln

 

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Die Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs e.V.) versteht sich als Fachverband, der sich für die Interessen der von Sprachbehinderung bedrohten oder betroffenen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen durch Frühförderung, durch ambulante, schulische und/oder stationäre Rehabilitation und durch Nachsorge einsetzt.

Anlässlich des Bundeskongresses 2012 in Bremen wird nun schon zum zweiten Mal der Preis „Gute Sprache“ verliehen. Ausgezeichnet werden Personen, die in der Öffentlichkeit stehen und durch innovative Projekte vorbildhafte, kindgerechte Sprache in den Vordergrund stellen. Den Blick auf gute Sprache zu richten ist in Zeiten sich wandelnder Kommunikationsstrukturen mehr denn je von immenser Notwendigkeit: Sprache ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe, ist sowohl in schriftlicher als auch in mündlicher Form zentrales Kommunikationsmedium und zugleich wichtigste Determinante jeden Lernens. Dabei ist eines Menschen Sprache aber nicht nur Mittel zum Zweck, sondern wesentlicher Bestandteil seiner Persönlichkeit, gesteuert durch Emotionen und umfänglich geprägt durch seine jeweils erlebte Muttersprache.

Nach Tom Buhrow (Preisträger 2010, siehe unten) geht der Preis „Gute Sprache“ 2012 an die Sänger und Musikanten Bömmel Lückerath, Hartmut Prieß und Kafi Biermann von Bläck Fööss, und an das Schulamt für die Stadt Köln.

Seit vielen Jahren versuchen die Akteure dieses Projektes mit einem didaktischen und institutionell verankerten Konzept die sprachliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Durch das Wiederbeleben des Singens mit Schülerinnen und Schülern und dem Erhalt der regionalen Sprache leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Sprachförderung. „Vielerorts finden Kinder heute keine Modelle mehr, mit denen sie in der identitätsstiftenden Vertrautheit einer heimischen Muttersprache groß werden können. Eine gleichermaßen emotionale wie kultivierte menschliche Ausdrucksmöglichkeit droht zu verkümmern“, so Frau Margarita von Westphalen-Granitzka vom Schulamt der Stadt Köln.Die Preisverleihung findet am 19. September 2012 um 19.00 Uhr im Rahmen eines Senatsempfangs in der "Oberen Rathaushalle" des Rathauses zu Bremen statt.Wir freuen uns mit den Preisträgern, dass wir ihr langjähriges Engagement ehren dürfen. Wir freuen uns aber auch mit den Kindern, denn sie sind die wirklichen Gewinner dieses Projektes!

Die Preisjury einigte sich schnell auch auf die Ausgestaltung des Preises: wie schon bei der letzten Preisverleihung soll es eine Skulptur sein, die nach einer Idee des Idar-Obersteiner Edelsteinkünstlers Hans-Ulrich Pauly angefertigt wird. Hans-Ulrich Pauly wird bei der Preisverleihung in Bremen sicher wieder detailliert die umfängliche Symbolik der Skulptur den Preisträgern und den anwesenden Sprachheilpädagoginnen und -pädagogen erläutern können.

Die Bläck Fööss und Vertreterinnen des Schulamts der Stadt Köln zusammen mit dem dgs-Bundesvorsitzenden Gerhard Zupp
Laudatio auf die Preisträger von Tom Buhrow

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Der Preisträger aus dem Jahr 2010, Tom Buhrow, hält im Ramen der Preisverleihung per Videoübertragung am 19. September in der Oberen Rathaushalle in Bremen die Laudatio. 

Die Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V. dankt Tom Buhrow und der ARD für die Freigabe dieser Videoübertragung!

Preis "Gute Sprache" 2010
Tom Buhrow - Quelle: ARD/SWR3, Regina Beck

Was ist eine Ratingagentur?
Was ist Demoskopie?
Was ist Integration?
Was ist die UNO?

 

Tom Buhrow erhält den Preis „Gute Sprache“ der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V. (dgs)

Die Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs e.V.) versteht sich als Fachverband, der sich für die Interessen der von Sprachbehinderung bedrohten oder betroffenen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen durch Frühförderung, durch ambulante, schulische und/oder stationäre Rehabilitation und durch Nachsorge einsetzt.
Anlässlich des Bundeskongresses 2010 in Dortmund wird in diesem Jahr erstmalig der Preis „Gute Sprache“ verliehen. Ausgezeichnet werden Personen, die in der Öffentlichkeit stehen und durch innovative Projekte vorbildhafte, kindgerechte Sprache in den Vordergrund stellen. Den Blick auf gute Sprache zu richten ist in Zeiten sich wandelnder Kommunikationsstrukturen mehr denn je von immenser Notwendigkeit: Sprache ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe, ist sowohl in schriftlicher als auch in mündlicher Form zentrales Kommunikationsmedium und zugleich wichtigste Determinante jeden Lernens.
Der Preis „Gute Sprache“ geht an den deutschen Fernsehjournalisten und Moderator der ARD-Tagesthemen Tom Buhrow für sein innovatives Radioprojekt „SWR3 Tim fragt Tom“: Hier versucht der Nachrichtenmann „Tom“ dem kleinen „Tim“ aktuelle Begriffe und Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft (z.B. Ratingagentur, Demoskopie, Integration, UNO) möglichst einfach, anschaulich und vor allem kindgerecht in vorbildhafter Sprache zu erklären. Die Radioserie ist zu hören auf SWR3 des Südwestrundfunks bzw. im Internet abrufbar. Eine Auswahl an Dialogen findet sich auch in Buchform beim Rowohlt Taschenbuch Verlag (2008).
Die Preisverleihung findet am 23. September 2010 um 12.30 Uhr unmittelbar im Anschluss an die  Eröffnungsveranstaltung des dgs-Kongresses im Kongresszentrum (Westfalenhallen, Goldsaal) Dortmund statt.
Wir gratulieren dem Preisträger: Möge er durch seine verständliche, reflektierte Sprache noch viele kleine und große Menschen für Politik begeistern!

Vom Idar-Obersteiner Edelsteinkünstler Hans-Ulrich Pauly für den dgs-Preis „Gute Sprache“ geschaffene Skulptur

Die Preisjury einigte sich schnell auch auf die Ausgestaltung des Preises: eine Skulptur, die nach einer Idee des Idar-Obersteiner Edelsteinkünstlers Hans-Ulrich Pauly angefertigt wird. 
  
Die Skulptur wird im Wesentlichen aus einem aus Bergkristall gefertigten, aufrecht stehenden Buch auf einem Fuß aus Jaspis bestehen. Das Buch wird durch einen Mund aus Rosenquarz ergänzt. Der Bergkristall, dessen Hauptbestandteil Siliziumoxid auch als wesentlicher Werkstoff moderner Informationsträger genutzt wird, steht dabei für die Klarheit und Transparenz von Sprache, fußend auf einem Jaspis, der durch seinen hohen Eisengehalt für die Erdverbundenheit, die Standfestigkeit steht, aber auch das Menschen Zusammenführende der  Erde symbolisiert. Der aus Rosenquarz gefertigte Mund lässt nur bestimmte Anteile des Lichts durch sich hindurch. Rosenquarz ist oft nur in kleiner Form auch rein und ohne Einschlüsse zu finden. Rein, eindeutig, klar und menschenverbindend, so sollte auch unsere Sprache sein. Die hohe Symbolkraft der Preisskulptur überzeugte die Jury der dgs.

Hans-Ulrich Pauly wird bei der Preisverleihung in Dortmund sicher noch detaillierter die umfängliche Symbolik dem Preisträger und den anwesenden Sprachheilpädagoginnen und -pädagogen erläutern können.

Gerhard Zupp (1. Vorsitzender dgs) im Gespräch mit Tom Buhrow (Preisträger „Gute Sprache“ für das SWR3-Radioprojekt „Tim fragt Tom“, deutscher Fernsehjournalist und Moderator der ARD-Tagesthemen)

  Weiterführende Verweise:

  • Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs e.V.): http://www.dgs-ev.de
  • Informationen zum dgs-Kongress in Dortmund (Preisverleihung): http://www.dgs-kongress-dortmund.de
  • Ausschreibungstext des Preises: „Preis „Gute Sprache“. In: Sprachheilarbeit 2/2010, 100, vgl. http://www.dgs-ev.de
  • Interview mit dem Preisträger: Tom Buhrow erhält Preis „Gute Sprache“. In: Sprachheilarbeit 4/2010 (in Druck), vgl. http://www.dgs-ev.de
  • Radioserie „Tim fragt Tom“ des SWR3:
  • Buhrow, T. et al. (2008): Tim fragt Tom: Nachrichten leicht gemacht. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg.

30. Juni 2010 / 16. September 2010

 
V.i.S.d.P.: Dr. Karin Reber, dgs-Öffentlichkeitsreferentin, reber(at)dgs-ev(dot)de

Download der Pressemitteilung

Pressemitteilung Nr. 1 zur Preisverleihung im pdf-Format

Pressemitteilung Nr. 2 zur Preisverleihung im pdf-Format